3 Tipps für mehr Selbstliebe

3 Tipps für mehr Selbstliebe

Wer kennt ihn nicht? Den berühmten Satz aus "Sex and the City" (der vermutlich aber sehr viel älter ist, aber gönnt mir meine Carrie Bradshaw-Liebe): "You have to fall in love with yourself first". Ganz lange hielt ich diesen Satz für ganz großen Quatsch. Aber je älter ich wurde und je mehr sich mein Leben veränderte, merkte ich, dass da doch mehr als ein Fünkchen Wahrheit darin steckt. Ich finde, man darf den Satz nicht falsch verstehen: Natürlich wird man geliebt, auch wenn man mit sich hardert. Allerdings glaube ich, man kann die Liebe (vor allem von einem Partner) erst richtig zulassen, wenn man sich selbst liebt. Und genau darin liegt für mich die Bedeutung dieses Satzes.

Eigentlich ist es doch ganz logisch. Jeder kennt die Situation, wenn man vom Freund, der Freundin oder einem Fremden ein Kompliment bekommt. "Du siehst heute aber hübsch aus." "Ich mag deinen Style." "Ich finde toll, wie gut du xy kannst". Die erste Reaktion darauf? "Ach was." Sofort hat man das Bedürfnis den anderen zu widerlegen. Und ich glaube nicht, dass die meisten das aus reiner Bescheidenheit machen. Schlichtweg glauben wir unserem Gegenüber einfach nicht, weil wir selbst gar nicht so weit kommen, die tollen, guten Seiten an uns zu entdecken und uns zu lieben. Das Resultat daraus? Ständige Selbstkritik, ein andauernder Verbesserungsdrang und am schlimmsten: der kontinuierliche Vergleich mit anderen.

Ich möchte mich hier gar nicht als Moralapostel darstellen oder so tun, als hätte ich die Lösung aller Probleme gefunden. Das stimmt nämlich nicht. Auch ich zweifle häufig an mir, sei es an meinem Körper, meinem Können, meiner Intelligenz. Aber genug gequatscht. Wie schafft man es denn nun, sich selbst zu lieben?

 

1. Mach dir deine Stärken bewusst

Jeder Mensch hat Stärken. Auch du. Und für diese sollte man sich nicht schämen, oder sie gar verstecken. Du kannst toll vor Menschen sprechen? Prima! Du bist super darin, tolle Outfits zu kombinieren? Beneidenswert. Ich denke, man muss in kleinen Schritten anfangen. Es ist gar nicht nötig, dass du von heute auf morgen nackt durch die Straßen rennen kannst und schreist "Ich bin so toll." Aber wenn du ein bisschen aufrechter gehen kannst, ist das doch schon ein ganz großer Gewinn.

2. Mach anderen Komplimente

Jeder kriegt gerne Kompliente. Aber wir machen sie viel zu selten! Versuche einfach mal, den Leuten in deiner Umgebung ein Kompliment zu machen. You will make their day! Und: Ich finde, dadurch, dass man anderen Komplimente macht, merkt man erst einmal, was einer außenstehenden Person alles auffällt. Dir ist aufgefallen, dass deine Kollegin ganz besonders toll geschminkt ist? Anders rum fällt ihr das bei dir sicherlich auch auf. Und dabei merkt man auch, nur weil man nicht die ständige Bestätigung von außen bekommt, heißt es nicht, dass sie nicht da ist.

3. Mach dir auch bewusst, was du an dir selbst nicht magst

Gar nicht, um dich in tiefe Verzweiflung zu stürzen oder in eine Abwärstspirale zu gelangen, in der alles nur noch schlimmer wird. Aber oft sind das Dinge, die völlig irrelevant sind. Den ganzen Tag macht man sich über die Kilos "zu viel" Gedanken, über die widersprenstigen Haare oder sonst was. Wenn man erstmal weiß, was einen von der Selbstliebe abhält, merkt man auch, wie nichtig diese Sachen sind. Denkst du dir bei anderen Frauen etwa ständig, dass sie die ein oder andere Kurve zu viel haben? Oder dass sie zu groß/zu klein sind? Vermutlich nicht. Warum sollten es dann andere über dich denken. GANZ WICHTIG: Was du an dir ändern WILLST, das kannst du auch ändern. Aber ändere dich niemals, weil dir irgendjemand einredet, du solltest das tun. Wichtig ist nur, dass du mit dir im Reinen bist.

 

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