Interview mit Elli Hoop

Interview mit Elli Hoop

Ihr Lieben, wir haben mit Hula Hoop-Trainerin Elli gesprochen! Was den Trendsport so besonders macht, wie sie dazu gekommen ist und vieles Weitere rund ums "Hullern" hat sie uns im Interview verraten. Viel Spaß damit! :)

Quelle: Elli Hoop

Liebe Elli, wie bist du zum Hullern gekommen?

Ich habe etwas gesucht, womit ich zu Hause meine Rückbildung unterstützen kann und habe durch Zufall bei jemanden gehört, dass Hula Hoop da helfen soll. Ich brauchte etwas, dass meinen Beckenboden stabilisiert, da dieser nach drei Kindern und schlechter Rückbildung ruiniert war.

Du bist ja bereits mehrfache Mama – wie hat das deinen Körper verändert?

Extreeem. Ich hatte drei unglaublich große Bäuche, mein Bindegewebe leierte mehr und mehr aus. Die Brüste gerieten aus der Form und meine Taille hatte mittlerweile die Form eines Hamburgers.

Hast du schon einmal mit Selbsthass zu kämpfen gehabt, was deinen Körper angeht?

Ich glaub, das hat doch jede mal? Ich auf jeden Fall. Bevor ich Hula Hoop gemacht habe, mochte ich meinen Körper nie besonders. Das fing schon in der Schule an.

Wie hast du es geschafft, wieder Frieden mit deinem Körper zu schließen?

Erst einmal habe ich verstanden, dass es unzählige Gründe gibt, stolz auf diesen Körper zu sein. Er hat drei Mal unfassbar gute Leistung gebracht und ist mein Zuhause. Und Hula Hoop hilft dabei enorm, da es die Körpermitte richtig gut stärkt – und eine gesunde Mitte braucht man. Sowohl im Leben als auch beim Hullern.

Hast du durch das Hullern wieder zu deiner „alten Form“ gefunden?

Nein, besser. Meine Form ist jetzt viel stärker definiert als jemals zuvor.

Warum ist Hullern deine Leidenschaft?

Weil es etwas ist, was sich extrem gut in den Alltag mit meinen drei Kindern einbringen lässt. Und Hula Hoop tut meinem Körper sooo gut. Es ist inzwischen viel mehr als eine Leidenschaft. Man spürt schnell, wie gut es einem tut und so hatte ich keine andere Wahl als es zu meiner Leidenschaft werden zu lassen.

Warum ist es zu effektiv?

Dadurch, dass man die Spannung im Rumpf konstant halten muss, um den Reifen überhaupt oben zu halten, ist es ein wirklich effektiver Sport.

Was trainiert man damit?

Hula Hoop trainiert automatisch die schrägen Bauchmuskeln, die Taille, den unteren Rücken, den Po und den Beckenboden.

Welcher Hullerreifen ist für kurvige Frauen der Richtige?

Das kommt ganz auf das Gewicht an. Mindestens 1,5 kg sollte der Reifen wiegen. Bei über 100 Kilogramm Körpergewicht empfehle ich einen 2 Kilogramm schweren Reifen.

Stört es, wenn man viel Fett am Bauch hat?

Stören ist hier das falsche Wort. Es erschwert das Kreisen anfangs etwas, aber stellt kein großes Hindernis dar.

Ist Hullern der richtige Sport für Curvy-Girls?

Definitiv. Mit dem richtigen Reifen und der richtigen Technik. Und das sage ich nicht weil ich möchte dass die Kurven weniger werden. Im Gegenteil. Sie werden nur nochmal schöner geformt. Besonders halt die Taille.

Wo kaufst du deine Reifen?

Ich kaufe sie ganz normal bei Amazon. Es gibt ja viele guter Hersteller.

Welcher ist der Richtige für Einsteiger?

Das kommt auf das Gewicht des Reifens an. Darauf sollte man achten und auf die Stabilität des Reifens. Je instabiler der Reifen ist, desto schwerer ist das Kreisen.

Gibt es Unterschiede? Zum Beispiel Reifen zum Abnehmen, Reifen zum Straffen etc.?

Es gibt Unterschiede, ja. Aber im Prinzip kann man mit allen Reifen beides. Die Reifen mit den Noppen durchbluten das Bindegewebe nochmal einen Tacken stärker, was die Regeneration der Zellen stärker anregt. Also das Gewebe strafft. Aber das tun auch die Reifen ohne Noppen. Nur ein wenig langsamer. Ich empfehle allerdings nicht mit den Noppen zu starten, da sich die Haut erstmal an den intensiven Massageeffekt gewöhnen muss.

Warum glaubst du, ist Hullern plötzlich zu so einem Trend geworden?

Weil es ein Sport ist, der sich nicht wie Sport anfühlt. Es macht Spaß, ist super effektiv und ist eben mit einem sehr geringen Aufwand betrieben. Es geht immer und überall.

Was rätst du allen Huller-Anfängerinnen?

Bitte, bitte, bitte fangt langsam an. Drei bis fünf Minuten reichen, damit sich die Haut langsam daran gewöhnen kann. Und ansonsten: Habt Spaß und setzt euch selbst nicht unter Druck. Bei den meisten klappt es NICHT sofort. Ich selbst bin das beste Beispiel. Aber mit der richtigen Technik und dem richtigen Reifen kann es wirklich jede schaffen!!!